Sabrina Frey

Sabrina Frey

Sabrina Frey

Sabrina Frey

Flöten Sabrina Frey

Flöten Sabrina Frey

Ausseer Barocktage

Ausseer Barocktage

Accademia dell'Arcadia

Accademia dell'Arcadia

Alles andere als akademisch

Werbewirksam sind Geheimbünde, die quasi im Untergrund verbotene Künste pflegen, allemal. In einen Club von 'Arkadiern' in Rom um 1710 führt ein bereits rein musikalisch spannendes Konzept-Recital der Blockflötistin Sabrina Frey. Der Reiz des Verbotenen betraf 1676 nach einem Verdikt von Papst Innozenz XI. (bis 1710 verlängert von Clemens XI.) zwar nur das weltliche Musiktheater - betroffen waren aber u.a. so talentierte Msuiker wie Alessandro Scarlatti, Kapellmeister bei Christina von Schweden, oder Giovanni Battista Bononcini. Was aus deren und anderer Feder in der 1690 nach Königin Christinas Tod zunächst von Literaten gegründeten Accademia dell'Arcadia an Kammermusik erklungen sein dürft

Unverzichtbarer Baustein einer Graupner-Renaissance - Kritik auf Klassik.com

Graupner, Christoph - Werke für Blockflöte Diese hinreißende Einspielung der Blockflötistin Sabrina Frey ist zwar schon 2009 im Umfeld des 250. Todestages des Komponisten erschienen - aktuell wieder gehört, offenbart sie eine hervorragende Alternative zu Siegbert Rampes Graupner-Zyklus. Sabrina Freys Programm reicht vom einzigen Concerto Graupners für das Soloinstrument Blockflöte (F-Dur GWV 323) über vier unterschiedlich besetzte Sonaten (darunter die Ersteinspielung der 'Sonata canonica' GWV 216 für zwei Blockflöten, Viola da gamba und Basso continuo, die anderen drei sind adaptierte Werke für die Traversflöte) bis zur ebenfalls die Altblockflöte als Soloinstrument präsentierenden Ouvertür

Kritik in der Tonkunst zur CD "Accademia dell'Arcadia"

Rom war schon um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert ein Schmelztiegel von Weltanschauungen und Künsten aller Art und Ausgangs- punkt für zahlreiche Strömungen. Hier etablierte sich auch eine literarisch-künstlerische Gesellschaft, deren Sehnsucht sich auf das alte Griechenland und die dorthin projizierte mystische Landschaft Arkadien richtete: die Accademia dell’Arcadia, deren geistiger Kopf die zum Zeitpunkt der Gründung allerdings schon verstorbene Königin Christina von Schweden war. Sie liebte Musik und versammelte zahlreiche Musiker an ihrem Hof um sich. Aus dem engeren und weiteren Einflussbereich dieser Accademia stammen die Komponisten, deren Opus die Blockflötistin Sabrina Frey er